Pharaonischer Tanz

      Akrobatisch und ehrwürdig.

Der Pharaonische Tanz gilt als eine der ältesten Tanzformen der Welt. Sein Ursprung ist noch heute im Orientalischen Tanz, Afro, Modern und sogar auch im Ballett der italienischen Renaissance zu finden. Da der Pharaonische Tanz seine ursprüngliche Bedeutung als Ehrung der Götter verloren hat, dient er als Showtanz. Aus bildlichen und schriftlichen Zeugnissen geht hervor, dass berufsmäßige Tänzerinnen zugleich auch oft Musikantinnen, Sängerinnen und vor allem Akrobatinnen waren.

Der Pharaonische Tanz, wie er heute getanzt wird, enthält daher viele akrobatische und statische Momente, die einen straffen, kraftvollen, dekorativen wie bildhaften Charakter vermitteln. Auch Hebefiguren sind oft in diesem Tanz zu finden. (Quelle: Khaled Seif)

 

 Elke's Tanz bei der "Orientalischen Nacht in Netphen" im Dezember 2005.

  

Weitere Folkloretänze:

Badawi *

Beduinischer Tanz - stolzer und energischer Tanz mit viel Shimmyvariation.

Baladi *

Weibliche Koketterie und Mutter des Raqs Sharqi.

Dabke

Kraftvoller Gemeinschaftstanz aus Syrien und dem Libanon.

Falahi

Lebensfreudiger Gemeinschaftstanz.

Ghawazi *

Zigeunertanz - stolze und freche Koketterie in schnellen Bewegungen.

Hagalla *

Beduinischer Werbetanz.

Khaleegy

Saudi-arabischer Tanz - nichts für kurze Haare.

Manbooty *

Fröhlicher Fischertanz mit Percussion.

Muwashahat *

Andalusischer Tanz - Arabesken und höfische Anmut.

Mystische Tänze

Zar, Derwisch/Tanura - spirituelle Trancetänze und Ekstase.

Nubisch *

Fröhlichkeit mit afrikanischem Touch.

Pharaonischer Tanz *

Akrobatisch und ehrwürdig.

Saidi *

Temperamentvoller, kraftvoller Stocktanz aus Oberägypten.